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Teilnahme am Ideenwettbewerb "Himmelswege"

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Samstag, 04 Februar 2006

fabrik1design nahm an der Auslobung Öffentlicher Ideenwettbewerb - Entwicklung eines Signets für das Tourismusprojekt "Himmelswege" teil.

Für die Markteinführung dieses neuen Tourismusprojektes soll ein einprägsames Signet entwickelt werden, welches für die unterschiedlichsten Medien geeignet ist (Internet, Broschüren, Anzeigen, touristisches Leitsystem etc.).

Ausschnitt aus Himmelsscheibe von Nebra

 

Veranstalter des Ideenwettbewerbes ist die Landesmarketing Sachsen-Anhalt GmbH sowie die Mitteldeutsche Zeitung Halle in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Sachsen-Anhalt und dem Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege Sachsen-Anhalt.

Gegenstand des Ideenwettbewerbes ist die Gestaltung einer für die Kommunikation des Tourismusprojektes "Himmelswege" geeigneten Wort-Bild-Marke. Die Größenverhältnisse des Signets sollten an die Größenverhältnisse der bereits eingeführten Signets "Straße der Romanik", "Blaues Band" und "Gartenträume" angepaßt sein.

 

Signet Straße der Romanik  Signet Blaues Band  Signet Gartenträume

  • bisher eingeführte Signets

 

Überlegungen

  • Bekanntheitsgrad der einzelnen Stationen der Tourismusroute
  • grafische Darstellung der verschiedenen Stationen
  • grafische Darstellung des Bezugs von Namen und Grafik
  • farbliche Darstellung des Signets

 

Zielsetzung und Entwicklung des Signets

Skizze 1 - Grundlage des SignetsAufgrund des hohen nationalen, sowie internationalen Bekanntheitsgrades der Himmelsscheibe aus Nebra, wurde ein Ausschnitt der Himmelsscheibe als Grundlage für das Signet ausgewählt (Vollmond mit einzelnen Sternen sowie dem zunehmenden Mond, siehe Skizze). Mit diesem zentralen Element sind der werbewirksame Aspekt, das Branding, wie auch der Bezug zur Namensgebung der Tourismusroute gewährleistet.

 

Einarbeitung weiterer Stationen in das Signet

Skizze 2 - reduzierte Form des Sonnenobservatoriums in GoseckBei Betrachtung des Sonnenobservatoriums in Goseck und der Dolmengöttin in Langeneichstädt können zentrale Elemente auf einen Kreis reduziert werden. Das Sonnenobservatorium besteht aus einer Kreisgrabenanlage mit Öffnungen, die in Richtung Norden, Südwesten und Südosten ausgerichtet sind. Eine auf das Wesentliche reduzierte Form des Observatoriums wurde in diesem Signet auf den Vollmond gelegt (Darstellung durch Rechtecke oben, links unten und rechts unten, siehe Skizze).

 

Skizze 3 - reduzierte Darstellung der Ritzungen an der DolmengöttinDie Dolmengöttin von Langeneichstädt ist mit zahlreichen Ritzungen versehen, unter anderem mit einem Kreis, welcher einen senkrechten sowie drei waagerechte Linien aufweist (siehe Skizze). Diese Ritzung wurde ebenfalls über den Vollmond gelegt.

 

Skizze 4 - Überlagerung der einzelnen grafischen ElementeDurch diese Überlagerung wird gleichzeitig ein Ring erzeugt, welcher den Ringgraben des Sonnenobservatoriums symbolisiert (siehe Skizze). Mit den drei Grafiken werden die bedeutendsten Routenziele innerhalb des Signets in einprägsamer Weise dargestellt.

 

Farbliche Gestaltung und Schrift des Signets

Skizze 5 - Endgestaltung des SignetsFarblich wurde das Signet in einem Patinagrün- und Goldton gehalten (siehe Skizze), um hier den Bezug zum bedeutendsten Routenziel herzustellen, und somit den Wiedererkennungswert auf ein Maximum zu erhöhen.

Für die Schrift wurde eine unaufdringliche Schriftart ausgewählt (Century Gothic), welche nicht den Gesamteindruck des Signets zerstört. Die Schrift soll in diesem Fall nur unterstützende Wirkung haben und nicht als zentrales Erkennungselement dienen.

 

 

Das Signet wurde so entwickelt, dass eine Darstellung in allen Größen, sowie auch in schwarz-weiß möglich ist.

 

Signet Himmelswege

  • Signetvorschlag fabrik1design